Nutzungsbedingungen

Rechtliches

AGB und Nutzungsbedingungen

Stand: August 2026

AGB und Nutzungsbedingungen

Save Order Safe UG (haftungsbeschränkt) Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragsparteien

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Nutzungsverhältnis zwischen Save Order Safe (SOS, nachfolgend „Plattformbetreiberin") und den registrierten Nutzer:innen der Plattform Save Order Safe (nachfolgend „Nutzer:innen"). Sie gelten für alle Verträge, Funktionen und Leistungen, die die Plattformbetreiberin gegenüber den Nutzer:innen im Zusammenhang mit der Nutzung der Plattform erbringt.

(2) Plattformbetreiberin ist Save Order Safe UG (haftungsbeschränkt), Zum Isetal 1, 38518 Gifhorn, Deutschland, E-Mail: management@saveordersafe.com vertreten durch den Geschäftsführer Patrick Henze.

(3) Gegenstand der Plattform ist die Vermittlung von Buchungen für Sportplätze, Tennis-, Padel-, Pickleball-, Badminton- oder Squash-Courts, sowie vergleichbare Sport- und Freizeitangebote zwischen anbietenden und übernehmenden Nutzer:innen.

§ 2 Zweck der Plattform

(1) Save Order Safe ist ein digitaler Marktplatz, der es registrierten Nutzer:innen ermöglicht, bereits bestehende Buchungen, die sie aus privaten oder persönlichen Gründen nicht wahrnehmen können, an andere registrierte Nutzer:innen weiterzugeben.

(2) Die Plattformbetreiberin stellt ausschließlich die technische Infrastruktur zur Verfügung und vermittelt den Kontakt zwischen anbietenden und übernehmenden Nutzer:innen. Die Plattformbetreiberin wird ausdrücklich nicht Vertragspartnerin der zugrunde liegenden Platz- oder Leistungsbuchung zwischen Nutzer:in und Sportanlage bzw. Buchungssystem.

(3) Die Plattformbetreiberin verkauft keine Plätze, Tickets oder sonstigen Nutzungsrechte im eigenen Namen. Alle über die Plattform vermittelten Hauptleistungen werden von den jeweiligen Sportanlagen, Clubs oder Drittanbieter:innen erbracht.

§ 3 Abschluss des Nutzungsvertrags

(1) Der Nutzungsvertrag zwischen der Plattformbetreiberin und der:dem jeweiligen Nutzer:in kommt mit Abschluss des Registrierungsprozesses und der Bestätigung der Registrierung durch die Plattformbetreiberin zustande.

(2) Die bei der Registrierung, bei der Nutzung der Plattform und beim Upload von Buchungen gemachten Angaben müssen vollständig und wahrheitsgemäß sein. Nutzer:innen sind verpflichtet, Änderungen ihrer Daten unverzüglich in ihrem:seinen Nutzer:innen-Konto zu aktualisieren.

(3) Zur Vermeidung von Missbrauch ist die Plattformbetreiberin berechtigt, eine Identitätsprüfung durchzuführen und Nutzer:innen etwa zur einmaligen Übermittlung eines gültigen Ausweisdokuments aufzufordern. Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung.

(4) Die Plattformbetreiberin ist berechtigt, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen und bestehende Nutzer:innen-Konten zu sperren oder zu löschen, sofern konkrete Anhaltspunkte für einen Missbrauch der Plattform, falsche Angaben oder sonstige erhebliche Vertragsverstöße vorliegen.

(5) Die Nutzung der Plattform ist ausschließlich volljährigen Personen ab 18 Jahren gestattet. Mit der Registrierung versichern Nutzer:innen, dass sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.

(6) Jede:r Nutzer:in bestätigt bei der Registrierung, über eine eigene Haftpflichtversicherung sowie eine Unfall- bzw. Krankenversicherung zu verfügen, die eine Nutzung der gebuchten Sport- und Freizeitangebote abdeckt.

§ 4 Private Nutzung, Preisobergrenze und Nachhaltigkeit

(1) Die Nutzung der Plattform ist ausschließlich für private Zwecke gestattet. Über die Plattform dürfen nur Buchungen angeboten oder übernommen werden, die von Privatpersonen ursprünglich für den eigenen Gebrauch erworben wurden und die nun aus persönlichen Gründen nicht wahrgenommen werden können.

(2) Die Plattform ist ausdrücklich auf eine nicht gewinnorientierte private Weitergabe ausgelegt. Der über die Plattform erzielbare Weitergabepreis ist technisch auf maximal 80 % des ursprünglich gezahlten Buchungspreises begrenzt. Eine Weitergabe oberhalb des ursprünglichen Erwerbspreises ist ausgeschlossen, sodass eine Gewinnerzielung durch Weiterverkauf über die Plattform nicht möglich ist.

(3) Gewerblicher oder berufsmäßiger Handel mit Buchungen über die Plattform ist untersagt. Ebenfalls unzulässig ist ein regelmäßiger, auf Gewinnerzielung oder auf den Aufbau einer fortlaufenden Vertriebstätigkeit gerichteter Handel, auch wenn formal die 80 %-Grenze eingehalten wird.

(4) Nutzer:innen dürfen über die Plattform nur gelegentlich Buchungen weitergeben oder übernehmen. Ein Nutzungsverhalten, das in Art und Umfang den Eindruck einer gewerblichen oder quasi-gewerblichen Tätigkeit vermittelt (z. B. eine hohe Zahl wiederkehrender Transaktionen innerhalb kurzer Zeiträume), kann von der Plattformbetreiber:in als unzulässig eingestuft werden.

(5) Die Plattformbetreiberin behält sich vor, Nutzungslimits für einzelne Nutzer:innen festzulegen, etwa hinsichtlich der maximalen Anzahl vermittelter Buchungen pro Nutzer:in und Kalenderjahr. Bei Verstößen gegen diese Regelungen kann das Nutzer:innen-Konto vorübergehend oder dauerhaft gesperrt werden.

§ 5 Verhältnis zu Clubs, Anlagen und Buchungssystemen

(1) Nutzer:innen sind verpflichtet, bei jeder Nutzung der Plattform die jeweils geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Hausordnungen, Stornobedingungen und sonstigen Nutzungsbedingungen der beteiligten Clubs, Sportanlagen und Buchungssysteme (z. B. Playtomic, bookaball) zu beachten und einzuhalten.

(2) Die Plattformbetreiberin übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Weitergabe einer Buchung über die Plattform mit den Bedingungen der jeweiligen Anbieter:innen vereinbar ist. Die Verantwortung für die Einhaltung der Vorgaben der Sportanlagen, Clubs oder Buchungssysteme liegt ausschließlich bei den Nutzer:innen.

(3) Die Plattformbetreiberin ist weder verpflichtet noch berechtigt, im Namen der Nutzer:innen Buchungen bei Clubs oder über Buchungssysteme zu stornieren, umzubuchen oder auf andere Personen zu übertragen. Etwaige Änderungen sind von den Nutzer:innen selbst unmittelbar mit der:dem jeweiligen Anbieter:in zu klären.

(4) Ob eine Buchungsübertragung zulässig ist, hängt insbesondere vom Provider-Modell der jeweiligen Sportanlage oder des jeweiligen Systems ab. Einige Anbieter:innen sehen keine personenbezogene Bindung der Buchung vor (Modell A), andere erlauben ausdrücklich die Mitnahme von Gästen oder eine namentliche Übertragung (Modell B). Nutzer:innen sind selbst dafür verantwortlich zu prüfen, welches Modell im konkreten Fall gilt und ob eine Übertragung erlaubt ist.

§ 6 Vertragsschluss und Zahlung zwischen Nutzer:innen

(1) Der Vertrag über die Übernahme einer Buchung kommt ausschließlich zwischen der:dem anbietenden und der übernehmenden Nutzer:in zustande. Die Plattformbetreiberin stellt lediglich die Plattform zur Verfügung und wird nicht Vertragspartnerin dieses Nutzer:innen-Vertrags.

(2) Der von den Nutzer:innen vereinbarte Weitergabepreis unterliegt der in § 4 geregelten Preisobergrenze. Für die Vermittlung der Transaktion erhebt die Plattformbetreiberin von der:dem übernehmenden Nutzer:in eine Servicegebühr in Höhe von derzeit 8 % des originalen Buchungspreises pro vermittelte Buchung. Diese Gebühr wird für den Plattformbetrieb, die Zahlungsabwicklung sowie Sicherheits- und Verifizierungsmechanismen erhoben und wird dem Käufer transparent angezeigt.

(3) Die Zahlungsabwicklung kann über die von der Plattform bereitgestellten Zahlungsdienste erfolgen. Erfolgt die Zahlungsabwicklung über eine:n externe:n Zahlungsdienstleister:in (z. B. Stripe, PayPal), agiert die Plattformbetreiberin lediglich als technische Vermittlerin und leitet nach Erhalt der Zahlungsbestätigung den vereinbarten Betrag abzüglich der Servicegebühr an die:den anbietende:n Nutzer:in weiter. Für die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen sowie die Einhaltung von PSD2- und sonstigen Zahlungsrecht-Vorschriften ist ausschließlich die:der externe Zahlungsdienstleister:in verantwortlich. Nutzer:innen vereinbaren mit der:dem externen Zahlungsdienstleister:in direkt die jeweiligen Nutzungsbedingungen des Zahlungsdienstes. Die Plattformbetreiberin speichert keine Zahlungsdaten wie Kreditkartennummern oder Bankverbindungen und übernimmt keinerlei Verantwortung für die Zahlungsabwicklung, etwaige Rückbuchungen, Chargebacks, Stornierungen oder sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Zahlung.

(4) Etwaige Rückabwicklungen, Erstattungen oder sonstige Ansprüche aus dem Nutzerinnenvertrag über die Buchungsübernahme sind grundsätzlich unmittelbar zwischen anbietender:m und übernehmender:m Nutzer:in zu klären. Die Plattformbetreiberin kann dabei unterstützend tätig werden, ist hierzu jedoch nicht verpflichtet.

§ 7 Widerrufsrecht, terminierte Buchungen und SOS-Servicegebühr

(1) Die über Save Order Safe vermittelten Buchungen betreffen Sport-, Platz-, Court- oder sonstige Freizeitangebote, die jeweils für einen bestimmten Termin oder einen genau bestimmten Zeitraum vorgesehen sind.

(2) Der Vertrag über die Übernahme einer Buchung kommt grundsätzlich ausschließlich zwischen der anbietenden und der übernehmenden Nutzer:in zustande. Save Order Safe wird nicht Anbieterin der zugrunde liegenden Sport-, Platz-, Court- oder Freizeitdienstleistung und nicht Vertragspartnerin der ursprünglichen Buchung gegenüber der Sportanlage, dem Club oder dem Buchungssystem.

(3) Soweit die Buchungsübernahme zwischen privaten Nutzer:innen erfolgt, besteht mangels Unternehmer-Verbraucher-Verhältnis kein gesetzliches fernabsatzrechtliches Widerrufsrecht. Soweit im Einzelfall ein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht hinsichtlich der Buchungsübernahme in Betracht kommen sollte, kann dieses bei terminierten Sport-, Platz-, Court- oder Freizeitbuchungen nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen sein.

(4) Die von Save Order Safe erhobene Servicegebühr betrifft die entgeltliche Vermittlungsleistung der Plattformbetreiberin. Sie ist von dem zwischen den Nutzer:innen vereinbarten Weitergabepreis zu unterscheiden.

(5) Verbraucher:innen werden hinsichtlich der SOS-Servicegebühr über ein Widerrufsrecht und dessen vorzeitiges Erlöschen gesondert informiert. Das Widerrufsrecht hinsichtlich der SOS-Servicegebühr erlischt vorzeitig, wenn die Plattformbetreiberin die Vermittlungsleistung vollständig erbracht hat und der:die übernehmende Nutzer:in vor Beginn der Ausführung ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Plattformbetreiberin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt, und zugleich bestätigt hat, dass sie ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch die Plattformbetreiberin verliert.

(6) Die SOS-Vermittlungsleistung ist vollständig erbracht, sobald die Buchungsübernahme erfolgreich vermittelt wurde, die Zahlung bestätigt ist und dem:der übernehmenden Nutzer:in die zur Nutzung der Buchung erforderlichen Informationen, Nachweise oder Zugangsdaten bereitgestellt wurden.

(7) Die Vermittlungsleistung gilt nicht als vollständig erbracht, wenn die bereitgestellten Informationen, Nachweise oder Zugangsdaten tatsächlich nicht geeignet sind, der übernehmenden Nutzer:in die Nutzung der übernommenen Buchung zu ermöglichen, insbesondere weil die Buchung nicht besteht, ungültig, nicht übertragbar oder wesentlich falsch beschrieben ist.

(8) Gesetzliche Ansprüche wegen nicht bestehender, ungültiger, nicht übertragbarer oder falsch beschriebener Buchungen sowie Ansprüche wegen Betrugs, Täuschung oder sonstiger Pflichtverletzungen bleiben unberührt.

§ 8 Auszahlung, Verifizierung und Konfliktprüfung

(1) Die Auszahlung an die anbietende Nutzerin bzw. den anbietenden Nutzer erfolgt im Rahmen der Stripe-Connect-Infrastruktur automatisch durch den Zahlungsdienstleister Stripe gemäß dessen Auszahlungszyklen (derzeit in der Regel wöchentlich). Die Plattform selbst nimmt keine direkte Auszahlung vor oder steuert diese manuell. Nach erfolgreicher Zahlungsabwicklung wird der entsprechende Betrag zunächst auf Ebene von Stripe einem verbundenen Stripe-Account zugeordnet und bis zur regulären Auszahlung durch Stripe treuhänderisch verwaltet. Die übernehmende Nutzerin bzw. der übernehmende Nutzer hat die Möglichkeit, innerhalb von 24 Stunden nach dem offiziellen Beginn der gebuchten Leistung etwaige Probleme oder Abweichungen im Zusammenhang mit der Buchung über die Plattform zu melden. Erfolgt innerhalb dieses Zeitraums keine Meldung eines Problems, gilt die Buchung als ordnungsgemäß durchgeführt und abgeschlossen. Der entsprechende Transaktionsstatus wird daraufhin als „abgeschlossen" markiert und der Betrag für die reguläre Auszahlung durch Stripe vorgemerkt. Im Falle einer fristgerechten Problemmeldung wird die Auszahlung vorübergehend zurückgehalten. Die Plattform ist berechtigt, die Angelegenheit zu prüfen und den Betrag bis zur abschließenden Klärung im Rahmen der Stripe-Connect-Struktur einzufrieren oder einer weiteren Prüfung zuzuführen. Die Auszahlung erfolgt ausschließlich nach den technischen und regulatorischen Vorgaben von Stripe sowie unter Berücksichtigung etwaiger berechtigter Rückforderungs-, Betrugs- oder Konfliktprüfungen.

(2) Die Plattformbetreiberin ist berechtigt, Auszahlungen bei konkreten Verdachtsfällen, Unstimmigkeiten, Konflikten zwischen Nutzer:innen oder Hinweisen auf missbräuchliches Verhalten vorübergehend zurückzuhalten und eine Prüfung durchzuführen.

(3) Nutzer:innen sind verpflichtet, im Rahmen solcher Prüfungen auf Anfrage geeignete Nachweise bereitzustellen, insbesondere Buchungsbestätigungen, Screenshots, Kommunikationsnachweise oder sonstige zur Klärung geeignete Informationen.

(4) Die Plattformbetreiberin ist berechtigt, bei Verdacht auf Betrug, Manipulation oder missbräuchliche Nutzung geeignete Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere Inhalte zu entfernen, Auszahlungen auszusetzen oder Nutzer:innen vorübergehend oder dauerhaft zu sperren.

(5) Die Plattform setzt automatisierte Systeme zur Erkennung von missbräuchlichem Verhalten und zur Bewertung von Transaktionsrisiken ein. Hierzu werden insbesondere Nutzeraktivitäten, Meldungen anderer Nutzer:innen, Zahlungsinformationen sowie technische Merkmale wie Geräte- oder Netzwerkindikatoren verarbeitet. Auf Basis dieser Daten kann ein interner Risikowert („Fraud Score") berechnet werden. Dieser dient ausschließlich der Missbrauchsprävention und kann zu folgenden Maßnahmen führen:

  • temporäre oder dauerhafte Einschränkung der Nutzung der Plattform
  • Verzögerung oder Aussetzung von Auszahlungen
  • manuelle Überprüfung von Transaktionen oder Nutzerkonten

Die Plattformbetreiberin ist berechtigt, bei erhöhtem Risiko automatisierte Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Ein Anspruch auf sofortige Auszahlung besteht in diesen Fällen nicht. Nutzer:innen haben das Recht, eine manuelle Überprüfung durch den Support anzufordern.

§ 9 Pflichten der Nutzer:innen

(1) Anbietende Nutzer:innen sichern zu, dass sie zum Zeitpunkt des Angebots über eine rechtmäßig erworbene, gültige Buchung verfügen, die sie aus persönlichen Gründen nicht mehr nutzen können und die nach den jeweils geltenden Bedingungen des Clubs, der Sportanlage oder des Buchungssystems grundsätzlich übertragbar ist.

(2) Übernehmende Nutzer:innen verpflichten sich, die übernommene Buchung am vereinbarten Ort und zu der vereinbarten Zeit tatsächlich wahrzunehmen und sich gegenüber der jeweiligen Sportanlage oder dem Club als berechtigte:n Nutzer:in auszuweisen, sofern dies vorgesehen ist.

(3) Beide Parteien verpflichten sich, bei der Nutzung der Plattform vollständige und zutreffende Angaben zu machen, keine falschen oder missbräuchlichen Angebote einzustellen und die Plattform nicht zur Begehung rechtswidriger Handlungen oder zur Schädigung Dritter zu verwenden.

(4) Nutzer:innen haben ihre Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Eine Weitergabe des Kontos an Dritte ist nicht gestattet.

(5) Das mehrfache Einstellen identischer oder bereits vermittelter Buchungen sowie die parallele Weitergabe derselben Buchung über mehrere Accounts oder Plattformen ist unzulässig. Ebenfalls untersagt sind manipulierte Uploads, Screenshots, Buchungsnachweise oder sonstige irreführende Inhalte.

(6) Mit dem Einstellen einer Buchung auf der Plattform verpflichten sich anbietende Nutzer:innen, diese Buchung nicht mehr beim ursprünglichen Anbieter (Verein/Anlage) zu stornieren. Bei Zuwiderhandlung behalten sich die Plattformbetreiber vor, das Nutzer:innen-Konto sofort zu sperren und etwaige Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

§ 10 Identitätsprüfung und Sanktionen

(1) Zur Vermeidung von Betrug und Missbrauch ist die Plattformbetreiberin berechtigt, in begründeten Verdachtsfällen eine einmalige Identitätsprüfung durchzuführen, insbesondere durch Anforderung eines Scans oder Fotos eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses.

(2) Bei Verstößen gegen diese AGB ist die Plattformbetreiberin berechtigt, Nutzer:innen-Konten fristlos zu sperren. Dies gilt insbesondere bei Betrug, Betrugsversuch, Falschangaben, Mehrfachnutzung stornierter Buchungen, gewerblichem oder quasi-gewerblichem Handel, Verstößen gegen Club-AGB oder Hausordnungen sowie Belästigung oder Schädigung anderer Nutzer:innen.

(3) Eine Sperrung erfolgt in der Regel zunächst für mindestens sechs Monate. In schweren oder wiederholten Fällen kann eine dauerhafte Sperrung des Kontos ausgesprochen und die Löschung sämtlicher durch die betroffene Person eingestellter Inhalte veranlasst werden. Die Plattformbetreiberin behält sich zudem vor, in gravierenden Fällen rechtliche Schritte einzuleiten.

(4) Zur Betrugsprävention, zur Durchsetzung von Sperren sowie zur Verhinderung missbräuchlicher Mehrfachregistrierungen ist die Plattformbetreiberin berechtigt, gerätebezogene Kennungen, Zahlungsinformationen sowie sonstige Missbrauchsindikatoren zu verarbeiten und mit bestehenden Sperren abzugleichen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 11 Haftung der Plattformbetreiberin

(1) Die Plattformbetreiberin haftet nicht für die Durchführung, Qualität, Verfügbarkeit oder Mangelfreiheit der von den Sportanlagen, Clubs oder sonstigen Anbieter:innen erbrachten Leistungen. Insbesondere haftet die Plattformbetreiberin nicht für die tatsächliche Nutzbarkeit der vermittelten Plätze, Courts oder sonstigen Angebote.

(2) Sämtliche Ansprüche aus oder im Zusammenhang mit der Nutzung der gebuchten Leistung sind ausschließlich gegenüber der jeweiligen Sportanlage, dem Club oder dem Buchungssystem geltend zu machen. Die Plattformbetreiberin ist insoweit nicht Vertragspartnerin und übernimmt keine Verantwortung für deren Vertragsdurchführung.

(3) Die Plattformbetreiberin haftet nur für die ordnungsgemäße technische Bereitstellung der Plattform und – soweit genutzt – für die ordnungsgemäße Weiterleitung von Zahlungen im Rahmen der in § 6 beschriebenen Zahlungsabwicklung. Für leichte Fahrlässigkeit haftet die Plattformbetreiberin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden.

(4) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleibt unberührt.

§ 12 Datenschutz

(1) Die Plattformbetreiberin verarbeitet personenbezogene Daten der Nutzer:innen ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

(2) Einzelheiten zur Art, zum Umfang und zu den Zwecken der Datenverarbeitung, zu eingesetzten Dienstleister:innen, zu Drittlandübermittlungen sowie zu den Rechten der betroffenen Personen ergeben sich aus der auf der Plattform abrufbaren Datenschutzerklärung.

(3) Sofern Nutzer ausdrücklich zustimmen, kann die Plattform Standortdaten (Geolocation) verwenden, um standortbezogene Funktionen wie Umkreissuche, regionale Suchergebnisse oder standortbasierte Empfehlungen bereitzustellen. Die Standortfreigabe kann jederzeit durch die Nutzer deaktiviert werden.

(4) Die Plattform verwendet ein gestuftes Einwilligungs- und Ladeverfahren („Consent-Gating-System"). Technisch nicht zwingend erforderliche Dienste, insbesondere Analyse-, Karten- und Drittanbieter-Integrationen wie Google OAuth, Mapbox sowie Nutzungsanalytik, werden ausschließlich nach vorheriger aktiver Einwilligung der Nutzer:innen geladen und aktiviert. Bis zur Erteilung einer Einwilligung erfolgt keine Datenübertragung an externe Drittanbieter, die nicht für den grundlegenden Betrieb der Plattform zwingend erforderlich sind. Die Plattform folgt dabei dem Prinzip „Deny by default". Notwendige technische Funktionen, insbesondere Authentifizierungs- und Session-Funktionen, bleiben hiervon unberührt und werden unabhängig von einer Einwilligung geladen, soweit sie für den sicheren Betrieb der Plattform erforderlich sind. Die Einwilligung kann jederzeit innerhalb der Plattform widerrufen oder angepasst werden.

(5) Im Falle einer Löschung des Nutzerkontos werden personenbezogene Daten der Nutzer:innen grundsätzlich unverzüglich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Davon ausgenommen sind insbesondere Transaktions-, Abrechnungs- und Finanzdaten, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften (insbesondere § 147 AO und § 257 HGB) für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren aufbewahrt werden müssen. In diesen Fällen erfolgt keine vollständige Löschung, sondern eine technische Anonymisierung der personenbezogenen Bestandteile innerhalb der Datensätze, sodass eine direkte Zuordnung zur betroffenen Person nicht mehr möglich ist, während die gesetzlich erforderlichen Buchungs- und Transaktionsinformationen weiterhin gespeichert bleiben. Alle übrigen Datenkategorien, insbesondere Profil-, Kommunikations- und Inhaltsdaten, werden vollständig gelöscht, sobald der Löschungsantrag wirksam wird.

(6) Die Einbindung externer Dienste erfolgt ausschließlich ereignis- und zustimmungsbasiert. Drittanbieter wie Zahlungs-, Karten- oder Analyseanbieter werden nur dann technisch geladen oder aktiviert, wenn dies durch eine aktive Nutzerinteraktion oder eine vorher erteilte Einwilligung ausgelöst wird. Ohne entsprechende Interaktion oder Einwilligung findet keine Verbindung zu externen Servern dieser Anbieter statt.

(7) Analyse- und Trackingfunktionen dienen ausschließlich der optionalen Verbesserung der Plattform und sind kein Bestandteil der vertraglichen Grundleistung. Die Nutzung der Plattform ist auch ohne Zustimmung zu Analyse- oder Trackingdiensten vollständig möglich.

(8) Die Plattform basiert auf einer ereignisgesteuerten Datenschutz- und Einwilligungsarchitektur. Personenbezogene Daten werden nur im erforderlichen Umfang verarbeitet und externe Dienste werden ausschließlich modular und zustimmungsabhängig integriert. Die technische Architektur stellt sicher, dass Datenverarbeitungsvorgänge klar zwischen:

  • notwendiger Systemfunktionalität (z. B. Authentifizierung, Session-Verwaltung)
  • vertraglich erforderlicher Verarbeitung (z. B. Buchungen, Transaktionen)
  • optionaler Verarbeitung (z. B. Analyse, Kartenanzeige)

getrennt sind. Jede Verarbeitungskategorie wird technisch und organisatorisch voneinander isoliert gesteuert.

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.

(2) Ist die nutzende Partei Kaufmann/Kauffrau oder verfügt sie über keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Nutzungsverhältnis das für den Sitz der Plattformbetreiberin zuständige Gericht. Für die Plattformbetreiberin ist dies derzeit das Amtsgericht Hildesheim.

(3) Zwingende gesetzliche Bestimmungen über alternative Gerichtsstände, insbesondere zugunsten von Verbraucher:innen, bleiben unberührt.

§ 14 Verbraucherstreitbeilegung (§ 36 VSBG)

Die Plattformbetreiberin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen.

§ 15 Beschwerdemanagement und Meldemechanismus (DSA)

(1) Nutzer:innen haben das Recht, mutmaßlich rechtswidrige oder gegen diese AGB verstoßende Inhalte, Buchungen oder Verhaltensweisen anderer Nutzer:innen jederzeit an die Plattformbetreiberin zu melden. Die Meldung erfolgt über die in der Plattform integrierte Meldefunktion oder per E-Mail an saveordersafe@gmail.com.

(2) Die Plattformbetreiberin bestätigt den Eingang einer Meldung unverzüglich und prüft den gemeldeten Sachverhalt sorgfältig. Über das Ergebnis der Prüfung sowie etwaige getroffene Maßnahmen wird die meldende Person zeitnah informiert.

(3) Sofern die Plattformbetreiberin Maßnahmen gegen Nutzer:innen ergreift (insbesondere Entfernung von Inhalten, Aussetzung von Auszahlungen oder Sperrung von Konten), werden die betroffenen Nutzer:innen hierüber begründet informiert und auf Beschwerdemöglichkeiten gegen diese Entscheidung hingewiesen.

(4) Beschwerden gegen Entscheidungen der Plattformbetreiberin können binnen sechs Monaten ab Kenntnisnahme schriftlich per E-Mail an saveordersafe@gmail.com werden. Die Plattformbetreiberin entscheidet über Beschwerden unverzüglich, in der Regel innerhalb von 14 Tagen.

(5) Der zentrale Ansprechpartner der Plattformbetreiberin für Fragen der Aufsichtsbehörden, Nutzer:innen und Dritter ist Patrick Henze, erreichbar unter management@saveordersafe.com.

§ 16 Abtretung von Forderungen

(1) Forderungen aus Vertragsverhältnissen zwischen Nutzer:innen können gemäß §§ 398 ff. BGB von der:dem ursprünglichen Gläubiger:in auf eine:n Dritte:n übertragen (abgetreten) werden.

(2) Eine Zustimmung der:des Schuldner:in ist hierfür grundsätzlich nicht erforderlich. Der:die Schuldner:in bleibt jedoch verpflichtet, die geschuldete Leistung an die neue Gläubigerin bzw. den neuen Gläubiger zu erbringen, sofern ihm:ihr die Abtretung angezeigt wurde.

(3) Die Abtretung kann ausgeschlossen sein, sofern gesetzliche Vorschriften entgegenstehen oder vertragliche Vereinbarungen mit der jeweiligen Sportanlage, dem Club oder dem Buchungssystem eine Abtretung untersagen.

§ 17 Preisbindung bei vergünstigten Buchungen

(1) Buchungen, die zu vergünstigten Konditionen erworben wurden (z. B. im Rahmen von Mitgliedschaften, Rabattprogrammen oder Kooperationen wie Hansefit), dürfen ausschließlich auf Basis des tatsächlich gezahlten Preises weitergegeben werden.

(2) Eine Weitergabe zu einem Preis, der über dem tatsächlich gezahlten Betrag liegt, ist unzulässig – unabhängig von der in § 4 geregelten allgemeinen Preisobergrenze.

(3) Nutzer:innen sind verpflichtet, bei der Einstellung einer Buchung den tatsächlich gezahlten Preis korrekt anzugeben.

§ 18 Benennung einer Ersatzperson

(1) Die:der übernehmende Nutzer:in ist berechtigt, eine Ersatzperson zur Nutzung der gebuchten Leistung zu benennen, sofern dem keine Regelungen der jeweiligen Sportanlage, des Clubs oder des Buchungssystems entgegenstehen.

(2) Die Benennung einer Ersatzperson erfolgt ausschließlich in eigener Verantwortung der Nutzer:innen. Die Plattformbetreiberin übernimmt keine Gewähr dafür, dass die jeweilige Sportanlage oder der Club die Ersatzperson akzeptiert.

(3) Nutzer:innen sind verpflichtet, sich eigenständig über die jeweils geltenden Regelungen zur Teilnahmeberechtigung zu informieren.

§ 19 Haftung der Nutzer:innen untereinander

(1) Nutzer:innen haften im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften persönlich für sämtliche Schäden, die sie im Zusammenhang mit der Nutzung der über die Plattform vermittelten Buchungen verursachen.

(2) Dies gilt insbesondere für:

  • Schäden an Sportanlagen, Einrichtungen oder Equipment
  • Verletzungen gegenüber anderen Personen
  • Verstöße gegen Hausordnungen, Nutzungsbedingungen oder Sicherheitsvorschriften der jeweiligen Anbieter:innen

(3) Eine Haftung der Plattformbetreiberin für derartige Schäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 20 Verantwortung der anbietenden Nutzer:innen

(1) Anbietende Nutzer:innen sind allein dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die Weitergabe einer Buchung nach den jeweils geltenden Bedingungen der Sportanlage, des Clubs oder des Buchungssystems zulässig ist.

(2) Insbesondere haben anbietende Nutzer:innen zu prüfen, ob:

  • eine Übertragung der Buchung erlaubt ist
  • eine namentliche Änderung erforderlich ist
  • die Mitnahme oder Benennung einer Ersatzperson zulässig ist

(3) Die Plattformbetreiberin übernimmt keine Haftung für Verstöße gegen die Bedingungen der jeweiligen Anbieter:innen oder daraus resultierende Nachteile für die Nutzer:innen.

§ 21 Richtigkeit der Angaben und Sanktionen

(1) Nutzer:innen sind verpflichtet, bei der Erstellung und Pflege von Profilen sowie bei sämtlichen Angaben im Rahmen der Nutzung der Plattform ausschließlich wahrheitsgemäße, vollständige und aktuelle Informationen bereitzustellen.

(2) Soweit im Rahmen der Plattform bestimmte Angaben (z. B. Sportarten oder ähnliche Informationen) automatisiert vorgeschlagen oder vorausgefüllt werden, dient dies ausschließlich der Nutzerfreundlichkeit. Nutzer:innen sind verpflichtet, diese Angaben eigenständig auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

(3) Das Erstellen von Fake-Profilen, die Angabe bewusst falscher Informationen sowie das Einstellen missbräuchlicher, irreführender oder rechtswidriger Inhalte ist untersagt.

(4) Bei Verstößen gegen die vorstehenden Pflichten ist die Plattformbetreiberin berechtigt, entsprechende Inhalte ohne Vorankündigung zu entfernen sowie Nutzer:innen-Konten vorübergehend oder dauerhaft zu sperren.

(5) Ein Anspruch auf Wiederherstellung gelöschter Inhalte oder gesperrter Nutzer:innen-Konten besteht nicht.

(6) Weitergehende Ansprüche der Plattformbetreiberin, insbesondere auf Schadensersatz oder die Einleitung rechtlicher Schritte, bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(7) Soweit Angaben im Rahmen der Plattform automatisiert erkannt, vorgeschlagen oder vorausgefüllt werden, einschließlich OCR-, KI- oder sonstiger automatisierter Texterkennungssysteme, bleiben Nutzer verpflichtet, sämtliche Angaben eigenständig auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Die Plattformbetreiberin ist berechtigt, Uploads und Angaben automatisiert oder manuell zu prüfen.

§ 22 Änderungen der AGB

(1) Die Plattformbetreiberin behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte rechtliche oder technische Rahmenbedingungen, zur Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung, zur Schließung von Regelungslücken oder zur Erweiterung des Leistungsumfangs erforderlich ist.

(2) Über Änderungen werden Nutzer:innen rechtzeitig, mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten, in Textform (z. B. per E-Mail oder über eine Benachrichtigung in der Plattform) informiert. Widerspricht die:der Nutzer:in den Änderungen nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen eines unterbliebenen Widerspruchs wird im Rahmen der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.

(3) Widerspricht die:der Nutzer:in den Änderungen fristgerecht, ist die Plattformbetreiberin berechtigt, das Nutzungsverhältnis ordentlich zu kündigen.

§ 23 Salvatorische Klausel

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

(2) An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Entsprechendes gilt im Fall einer Regelungslücke.

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